EDC/Musik

Der Berliner, der Hannoveraner, Eure erste Schallplatte [17]

Hättest du es gewusst? – Die Schallplatte wurde von einem Hannoveraner erfunden und feiert ihren 120. Geburtstag! Erfahre mehr über Emil Berliner, seine Erfindungen und die Interview-Reihe „Meine erste Schallplatte“. Diesmal: Die Schallplatte feiert ihren 100. Geburtstag und die CD knackt die 1-Milliarden-Marke.

Fact 17 – Etwas skurril war das Weihnachtsgeschenk 1998 an die Goethe-Schule durch Leon Vogels: Der Geschäftsführer des Presswerks der PolyGram Hannover überreicht anlässlich der 100-Jahr-Feier der Schallplatte eine Spende von 100 CDs und dazu zwei Player.

Es ist 1996. Es ist ein gutes Jahr. Das Geschäft der PolyGram Hannover floriert. Der Standort in Langenhagen umfasst die Produktion, derweil wird die Verwaltung in ein neues Gebäude verlagert. Klaus Hiemann, der 1983 die Leitung des Aufnahmebereichs übernommen hat, eröffnet das Recording Center der PolyGram unter dem Namen „Emil Berliner Haus“. Es befindet sich zwar auf dem Firmengelände in Langenhagen, ist jedoch ein von der Produktion separiertes und auf Wunsch Hiemanns vollständig ebenerdiges Gebäude. Im Zuge dieser Neuerung wird auch die Straße vor dem Firmengelände umbenannt und Hannover bekommt endlich eine Emil-Berliner-Straße. Zur Einweihung des Recording Centers ist übrigens auch der Produzent und quasi Thronfolger Emil Berliners zugegen: sein Enkel Oliver Berliner.
Kaum zwei Jahre später gibt es erneut Grund zum Feiern: Die Schallplatte wird 100 Jahre alt (1898 begann die Produktion in Hannover) und die PolyGram Hannover knackt die Ein-Milliarden-Marke. 1.000.000.000 in Hannover gefertigte CDs. Und damit nicht genug – denn der technologische Fortschritt geht weiter. Die Digital Video Disc (später Digital Versatile Disc) kommt auf den Markt. Sie hat eine Speicherkapazität wie sieben CD-ROMs, also 4,37 GB. Das waren noch die Single-Layer-DVDs, bei denen eine der beiden Polycarbonat-Seiten die Aufzeichnungsschicht aus Aluminium und die Daten bzw. Informationen enthält. Insgesamt ist die große Schwester der CD nur 1,2 Zentimeter dick und misst 12 Zentimeter im Durchmesser.
In einhundert Jahren ist das Trägermaterial des Hörerlebnisses für zuhause also kleiner, leichter, dünner und silbern geworden und kann weitaus mehr Ton und dazu auch noch Bilder speichern und wiedergeben. Ob sich Emil Berliner das jemals hätte träumen lassen …!?


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Meine erste Schallplatte - Deine Geschichte

Wir haben bekannte und unbekannte Hannoveranerinnen und Hannoveraner gebeten, uns vor der Kamera von ihrer ersten Schallplatte zu erzählen. Das soll aber erst der Anfang sein: Wir laden dich ein, uns Videos mit deiner eigenen Geschichte zu schicken. Hier gehts zum Formular.
Schau dir hier die bereits eingereichten Videos an.


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